FANDOM


Maestros Freunde reisen mit dem Ballon nach Payatas auf den Philippinen, zum „rauchenden Berg“ der Hauptstadt Manila. Hier befindet sich eine der größten Mülldeponien der Welt. Trotz vieler Nachteile hilft sie doch zahllosen Armen, für welche die zum Recycling geeigneten Abfälle eine wichtige Einnahmequelle bilden. Ein findiger kleiner Junge versorgt sie mit Informationen. Als Dank bringen sie ihn in die Schule, was für ihn der Schritt in eine bessere Zukunft sein soll. Am Stadtrand von Neu Delhi in Indien recherchieren Pierrot und Psi in einem Viertel, das auf das Recycling von Importcomputern spezialisiert ist. Im Hafen von Karatschi wollen sie diejenigen ausfindig machen, die unter dem Vorwand des Recyclings gefährlichen Sondermüll von Pakistan aus ins Ausland exportieren, während einige korrupte Zollbeamte beide Augen zudrücken. Durch Verstärkung des Clubs der „Erben der Erde“ gelingt es ihnen, den Plan der Müllschieber zu durchkreuzen. Zurück bei Maestro wird heftig diskutiert: Welche Lösungen gibt es gegen die Vermüllung unseres Planeten? Müllverbrennungsanlagen? Oder doch Mülldeponien? Keines von beidem ist eine Lösung. Die Hersteller müssen die Entstehung von Müll von Anfang an vermeiden, und die Verbraucher müssen lernen, wie man richtig recycelt. Es geht auch weniger um das Kaufen oder Nichtkaufen von Produkten, als vielmehr um den Herstellungsort. Und um das Recycling von Industrieabfällen, das an einigen Orten mit großem Erfolg praktiziert wird, so zum Beispiel in einem Öko-Industriepark im dänischen Kalundborg, wo mehrere Fabriken nebeneinander stehen und die Abfallprodukte der einen den anderen als Rohstoffe dienen. Das Ergebnis: keinerlei Abfälle mehr! Oder in der brasilianischen Stadt Curitiba, wo man Müll gegen Nahrungsmittel eintauschen kann. Einige Unternehmen in den USA und in Kanada haben regelrechte Müll-Tauschbörsen eingerichtet. Und es funktioniert! Denn, wie sagte schon der Chemiker Lavoisier: „Nichts geht verloren, nichts entsteht neu, alles verändert sich.“ Man braucht dafür nur ein wenig Fantasie. (Text: arte)

Nutzung von Community-Inhalten gemäß CC-BY-SA , sofern nicht anders angegeben.