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Ein Wiedersehen mit dem Inuit-Dorf, das unsere Freunde in einer früheren Folge besucht haben: Doch der größte Teil des Dorfes wurde durch das Tauen des Permafrostbodens zerstört. In den wenigen unbeschädigten Häusern leben nur noch ein paar alte Leute. Unsere Freunde setzen ihre Reise durch den Hohen Norden auf einem Frachtschiff fort, dessen Kapitän sie an Bord aufgenommen hat. Auf dem weitgehend eisfreien Meer treiben nur noch vereinzelte Eisschollen. Innerhalb eines Jahres sind hier eine Million Quadratkilometer Eisfläche verschwunden. Glücklicherweise hat dies keinerlei Auswirkungen auf den Meeresspiegel, da es sich nur um gefrorenes Meerwasser handelte. Ganz anders sähe die Sache aus, wenn auf Grönland, wohin die Freunde steuern, das Festlandeis tauen würde – eine Katastrophe! In der Offiziersmesse erzählt der Kapitän die Geschichte der zahllosen Schiffe, die über viele Jahre versucht haben, die Eismassen des Nordpolarmeeres zu durchstoßen, um die Nordwestpassage zum Pazifik zu finden. Mittlerweile ist die Nordwestpassage eisfrei. Dafür musste etwa die Hälfte des gesamten Nordpolareises schmelzen. Der Seeweg von Europa nach Asien verkürzt sich so um 7.000 Kilometer. Viele Tiere, vor allem Eisbären, treiben auf den abbrechenden Eisschollen ab. Das Schiff umfährt einen mächtigen Eisberg, neben dem es wie ein Kinderspielzeug aussieht. Jetzt erreicht die Crew die vereisten Küsten Islands. Selbst dort schmilzt das Eis. Das gefrorene Meer bildete eine feste Basis für das Festlandeis, die sich nun aufgrund der Klimaerwärmung verflüssigt hat. Der Gedanke, dass diese enormen Eismassen nun in den Atlantik rutschen könnten, ist nicht besonders erfreulich. (Text: arte)

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