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Ein Picknick in Maestros Garten. Während die Jugendlichen vergnügt speisen, können sie nicht vergessen, dass sie zu den 20 Prozent der Weltbevölkerung gehören, die 80 Prozent der weltweit verfügbaren Nahrungsmittel konsumieren. Was heißt das genau? Und wie lebt es sich, wenn man arm ist? Maestro und seine Freunde wollen sich selbst ein Bild machen und brechen nach Mexiko auf. Dort, an der Grenze zu den Vereinigten Staaten, werden sie Zeugen des Schicksals zweier armer, arbeitsloser Bauern, die illegal in die USA reisen, um dort Arbeit zu finden und ihre Familie ernähren zu können. Nach einigen Strapazen werden die Bauern jedoch wieder nach Mexiko ausgewiesen. Den Jugendlichen wird bewusst, dass die Menschen der reichen Ländern eine enorme Angst vor einreisenden Armutsflüchtlingen hegen. Und so verbarrikadiert man sich in Europa, um die Mittellosen aus Afrika und anderswo an der Einreise zu hindern. Maestro schlägt vor, sich in Afrika umzuschauen: Im armen Botsuana, wurde die Grenze zum Nachbarland Simbabwe durch Elektrozäune gesichert, um die noch ärmeren Nachbarn fern zu halten. In Mali, einem der ärmsten Länder der Welt, stehen vor allem Frauen Schlange vor einem Gebäude der Unicef und bitten um eine Handvoll Nahrung. Ein 16-jähriges Mädchen erklärt Psi, dass aufgrund der Armut kaum einer der Menschen hier Lesen und Schreiben lernen kann. Im Nachbarland Burkina Faso hingegen sammelt ein Dorf das kostbare Wasser, um von der Ernte der eigenen Ackerflächen leben zu können. Im Niger und in der Sahel-Zone wiederum ist die Lage angespannt. Angeregt diskutieren die Freunde über mögliche Lösungen für die ungerechte Verteilung von Reichtum und Lebensmitteln auf der Welt. (Text: arte)

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